Der Cheagle

701554_16715962Bei dem Cheagle handelt es sich um eine Kreuzung zwischen dem Beagle und dem Chihuahua. Diese Hybrid-Rasse ist vor allem in den U.S.A und Großbritannien weit verbreitet und genießt eine immer größer werdende Fangemeinde. Jedoch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass auch viele Kritiker dem wachsenden „Designer-Hunden“-Trend skeptisch entgegensehen und immer wieder berechtigte Zweifel laut werden lassen.
Trotz all dem genießt der Cheagle einen durchaus positiven Ruf und ist mittlerweile auch nach Europa gelangt.

Aussehen:

Der Cheagle ist ist kleiner als ein Beagle und größer als ein Chihuahua.
Mit einem Gewicht von bis zu sieben Kilogramm und seiner häufigen großen Ähnlichkeit mit ihren kleinen Verwandten. Doch kommt der Einschlag vom berühmten großen Verwandten durch und so kann das Äußere besonders in der Fellgebung dem Beagle ähneln.
Die Ohren sind kleiner als beim Chihuahua und ähneln mehr den Schlappohren des Beagles. 
Jedoch sind sie in der Lage ihre Ohren aufzustellen.
Die Augen sind meistens braun und haben große Ähnlichkeiten mit denen ihres großen Verwandten. Typisch für den Cheagle ist darüber hinaus auch der Überbiss, welcher manchmal problematisch werden kann.
Es ist daher ratsam, regelmäßige Zahnkontrollen durchführen zu lassen.

Wesen:

Die Mischung aus einem Jagd- und Begleithund sollte keinesfalls unterschätzt werden. Denn es kann gut möglich sein, dass Sie einen eifersüchtigen und dickköpfigen Gefährten zukünftig im Haus haben, der gerne mal seinen Jagdtrieb auslebt.
Andererseits kann bei einer sorgfältigen Auswahl der Elterntiere ein charakterstarker, selbstbewusster und intelligenter Hund rauskommen, der sich durchaus in die Familie integrieren kann und mit seinem freundlichen Wesen überzeugt. Fest steht, dass verschiedene Wesenszüge möglich sind und Sie vor dem Kauf den Welpen sorgfältig beobachten sollten.
Der Cheagle kann dann durchaus für Anfänger geeignet sein, wobei der kleine Hitzkopf manchmal aggressiv beim Spielen werden kann.
Jedoch beruhigt er sich schnell wieder.

Haltung & Erziehung:

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Cheagles sind sehr pflegeleicht.
Zwei mal täglich füttern, mittellange Spaziergänge und gelegentliche Fellpflege reichen bei diesen kleinen Gefährten vollkommen aus.
Bei kühleren Temperaturen sollten Sie Ihrem Liebling einen Hundemantel rüberziehen, da sie sich ansonsten schnell unterkühlen.
Besonders wichtig ist es, dass Sie ihn liebevoll und dennoch konsequent erziehen, da es andernfalls gut möglich ist, dass Ihr Cheagle Ihnen auf der Nase rumtanzt. Nichtsdestotrotz wird aber eine konsequente Erziehung bei jeder Hunderasse gefordert.
Seien Sie daher nicht entmutigt, wenn Ihnen der kleine Dickschädel mal über den Kopf wächst.

Der Bocker

820063_93786162Der Bocker ist eine Mischung zwischen dem Beagle und dem Cocker Spaniel.
Momentan zählt er nicht zu einer eigenständigen Rasse und wird daher als Mischling angesehen.  Beide Hunde wurden in Meuten gehalten und agierten als Jagdhunde.
Doch während der Beagle besonders durch seine Dickköpfigkeit und seine Verfressenheit auffällt, ist der Cocker-Spaniel bekannt für seine Bellfreudigkeit und seinen Eigensinn.
Kann daher eine Kreuzung beider Hunderasse überhaupt “gelingen“?
Schaut man im Internet nach Erfahrungsberichten von Bocker-Besitzern, so sind viele begeisterte Stimmen dabei, welche die Loyalität und Gelehrsamkeit der Hunde loben.
Das Fell sei pflegeleichter und häufig sei die Sturheit kaum bis gar nicht ausgeprägt. Natürlich muss man bei den Beagle-Cocker-Mischlingen beachten, dass verschiedene Variationen bei einer Kreuzung entstehen können.
Dabei ist nicht nur das Aussehen, sondern auch der Charakter gemeint.
So ist ein treuer, intelligenter und aufgeweckter Bocker genauso möglich, wie ein sturer und eigensinniger Gefährte. Es gibt daher keine Garantie, dass bei einer Kreuzung beider Rassen, ein „idealer“ Bocker herauskommt.

Aussehen:

Das Aussehen des Bockers ist ist von den Elterntieren
(und deren Vorfahren) abhängig. Es lässt sich aber allgemein sagen, dass diese Hunde – anders, als ihre Cocker-Verwandten – ein kürzeres und pflegeleichteres Fell besitzen.
Die Farbe kann variieren, da Beagle meist ein tricolores Fell besitzt.
In puncto Größe, beträgt die Widerristhöhe zwischen 35 – 45 cm.
Hinsichtlich des Gewichts können Bocker zwischen 12 und 20 kg wiegen.

Wesen & Charakter:

Im Idealfall kann der Bocker ein intelligenter, gelehriger und kinderlieber Hund sein. Er ist aktiv und treu und besitzt ein freundliches Wesen.
Diese Hunderasse eignet sich daher zu einem angenehmen Familienhund, der aber eher mit größeren Kindern alleine gelassen werden sollte.

Erziehung:

Bei der Erziehung eines Bocker-Welpen ist es besonders wichtig, seiner gelegentlich auftretenden Sturheit und Eigensinnigkeit  entgegenzuwirken. Auch muss der Jagdtrieb trainiert werden, damit der Bocker bei Spaziergängen nicht wegläuft. Hierfür ist es nützlich, Leckereien mitzunehmen, die Ihren Bocker wieder anlocken. Zusammenfassend kann man aber sagen, dass der Mischling eine liebevolle und dennoch konsequente Erziehung benötigt, wie jeder andere Hund auch.

 

Die Geschichte & Herkunft des Beagles

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Als eigenständige Hunderasse existiert der Beagle erst seit ca. 1890. Namentlich wird die Rasse erstmals zu Beginn des 16. Jahrhunderts erwähnt. Der Ursprung des Beagles lässt sich nicht genau bestimmen. Es wird aber angenommen, dass der Beagle auf englische bzw. französische Hunderassen des 11. Jahrhunderts zurückgeht: die Northern- und Southern Hound.

Zusammen mit Wilhelm dem Großen auf Feldzug

Die weißen Northern Hounds kamen mit dem Feldzug Wilhelms des Großen 1066 von der Normandie aus nach England. Bis dahin kannte man sie als Hubertushunde. Den Ursprung dieser Rasse vermutet man in der der Gegend der Ardennen. Erst nach der Eroberung Englands wurden sie zunehmend als Normen bzw. Northern Hounds bezeichnet. Mitunter nannte man sie auch Talbots, da sie während des Feldzuges mit der Familie Talbot über den Ärmelkanal gekommen sein sollen.

400 Jahre später, um 1400, stießen die Briten während des Hundertjährigen Krieges, im Süden Frankreichs auf eine Hunderasse, deren Jagdeigenschaften sie tief beeindruckten. Bereits seit Jahrhunderten war die Jagd die beliebteste Freizeitbeschäftigung von Grafen, Fürsten und Königen. Die Briten nannten diese Hunderasse schlicht Southern Hounds. In ihrer Erscheinung, vor allem hinsichtlich ihres gefleckten Fells, glichen die Southern Hounds sehr dem heutigen Beagle.

Northern Hounds & Southern Hounds

Während die Northern Hounds vor allem durch Ausdauer und Lauffreudigkeit hervorstachen, überzeugten die Southern Hounds durch ihren ausgeprägten Geruchssinn.

Da sich das Hochwild aufgrund übermäßiger Jagd am Rande der Ausrottung befand, verlagerten sich die Jagdgepflogenheiten der Aristokratie langsam auf scheuere Wildarten. Für diese neue Art des Jagens bedurft es eines Jagdhundes, der sowohl agil als auch feinsinnig war. Da sich der Beagle eben durch genau diese Eigenschaften auszeichnet, nimmt man an, dass er aus der Kreuzung von Northern- und Southern Hound entstammt.

1515 finden sich in den Haushaltsbüchern von König Heinrich VIII erstmals Zahlungen an den Keeper of the Begels– den Halter der Beagle.