Man ist, was man isst.

Man ist, was man isst.

Dieses Sprichwort trifft sowohl für den Menschen, als auch für den Hund zu.
Es ist daher besonders wichtig, dass bereits von Beginn an der Stubenwolf artgerecht gefüttert wird. Schon im Welpenalter wirkt sich eine falsche Ernährung auf dessen Entwicklung aus.
Geben Sie Ihrem Welpen zu viel Futter, wächst er zu schnell. Das Skelett wird durch die plötzliche Gewichtszunahme belastet, Gelenke geschädigt.
Erwachsene Hunde können bei einer Fehlernährung Allergien und Verdauungsprobleme entwickeln.

HoundGrundlegend ist unser Hund ein Carnivore. Die körperliche Beschaffenheit, das Gebiss, der Darm und die Verdauungssäfte sind auf die Verarbeitung von Fleisch spezialisiert. Doch auch pflanzliche Stoffe können durchaus verdaut werden. In freier Wildbahn wird das Beutetier gerne komplett verspeist – mit dem Mageninhalt. Dass hierbei Gräser oder andere pflanzliche Stoffe aufgenommen werden, ist durchaus erwünscht. Sollte der Jagderfolg ein mal ausbleiben, so sind die Carnivoren keineswegs von veganer Ernährung abgeneigt. Bei der Aufnahme werden somit auch andere wichtige Stoffe und Vitamine ergänzt.

Im Laufe der Domestizierung haben sich ebenfalls die Ernährungsgewohnheiten unserer Stubenwölfe an unsere angepasst. Unsere heutigen Haushunde sind im Gegensatz zu ihren Vorfahren viel besser in der Lage Weizen und Reis zu verdauen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass bei der Ernährung Ihres Hundes nicht ein besonders hoher Fleischanteil im Vordergrund stehen sollte. Vielmehr ist optimale Summe aller Nährstoffe für eine ausgewogene Ernährung des Tieres notwendig.

Kohlenhydrate:

Kohlenhydrate nehmen den Hauptanteil in der Ernährung des Hundes ein.
Sie sind in fast allen Nahrungsmitteln enthalten und werden vom Körper in Proteine oder Fette umgewandelt. Die Glucose, (eines der wichtigsten Kohlenhydrate) steckt in der Muskulatur unserer Stubenwölfe und wird bei kurzfristigen Energiebedarf verwendet.

Proteine:

Proteine sind für die Neubildung von Gewebe unerlässlich. Sie sind in großen Teilen in Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten enthalten.

Fett:

Fette sind ein idealer Energielieferant, der zusätzlich hilfreich bei der Verdauung und der Erhaltung der Körperwärme ist. Allerdings sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass zu viele Fette bei mangelnder Aktivität zu Übergewicht führen.

Phosphor:

Phosphor wirkt sich in gesunden Mengen positiv auf das zentrale Nervensystem, die Knochen, Gefäßnerven und die Schleimhäute aus.

Ballaststoffe:

Ballaststoffe sind der unverdauliche Bestandteil in pflanzlichen Lebensmitteln, die für eine gesunde Darmflora und die Bindung von Giftstoffen im Verdauungstrakt sorgen. Indessen sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass zu wenig Ballaststoffe zu Verstopfungen führen können, wohingegen zu viel für Durchfall sorgen kann.

Trockenfutter

Für angehende Hundehalter stellt sich bereits sehr früh die Frage, welches Ernährungskonzept sie bei ihrem Stubenwolf anwenden wollen. Generell kann man sagen, dass es in solchen Fragen keine richtigen oder falschen Antworten gibt. 
Jedes Konzept enthält seine eigenen Vor- und Nachteile.
Zuallererst sollten Sie sich klar machen, ob Sie frisch zubereitetes Futter oder Fertigprodukte an Ihren Hund verfüttern möchten.

Möchten Sie Ihren Hund barfen (BARF = biologisch, artgerechtes, rohes Futter), so sollte Ihnen der Zeitfaktor bewusst sein. Das Futter sollte dementsprechend vorbereitet, portioniert und bei der Fütterung gegebenenfalls aufgetaut werden. Bei Fertigprodukten sollten Sie zudem zwischen Trocken- und Nassfutter unterscheiden.

Nassfutter:

Das vorteilhafte an Nassfutter ist einerseits das intensive Erlebnis für den Hund. Dieser kann herzhaft reinbeißen und ein konzentrierteres Geschmackserlebnis genießen. Zudem wird bei dem Verzehr zusätzlich Flüssigkeit aufgenommen.
Der Fleischanteil bei Nassfutter variiert oft zwischen 10 und 70 Prozent.
Jedoch handelt es sich hierbei selten um die guten Fleischstücke, sondern eher um Fleischerabfälle. Bedenken darüber hinaus, dass nicht immer alle Inhaltsstoffe angegeben sind, manche Hersteller aber Auflistungen gelegentlich veröffentlichen.

Trockenfutter:

Bei der Aufnahme von Trockenfutter profitiert vor allem die Zahnhygiene des Hundes. Durch das intensive Kauen werden Zahnbeläge nämlich abgerieben.
Des Weiteren eignet sich Trockenfutter besonders für sensible Mägen, da es den Verdauungstrakt weniger beansprucht. Der Fleischanteil liegt durchschnittlich bei 4%, wobei viel Getreide verwendet wird, um das Futter in die gewünschte Form pressen zu können. Letztendlich ist auch der Preis ein wichtiger Faktor. Trockenfutter (auch in Premiumqualität) schneidet nämlich im Preisvergleich am besten ab.


Grundsätzliche Dont’s bei der Hundeernährung:

  • niemals mit rohen Schweinefleisch füttern
  • ausschließliche Fleischfütterung vermeiden
  • keine ungesäuerten Milchprodukte (Sahne etc.)
  • Vitamin A und Vitamin D nie in übermäßigen Mengen verfüttern
  • fettige, gewürzte, gesüßte, zu kalte / heiße Nahrung vermeiden
  • Zwiebeln, Avocados und Schokolade sind tabu

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Der Hundefloh

791364_73462758Der Hundefloh, auch Ctenocephalides canis genannt, ist nicht nur für den Vierbeiner eine furchtbar lästige Plage. Die Blutsauger fühlen sich zwar auf dem Hundefell heimisch, können aber kurzfristig auf Katzen oder Menschen überleben. Vorbeugend ist es dementsprechend besonders ratsam, die regelmäßige Fellpflege beim Liebling nicht zu vernachlässigen und gegebenenfalls ein vorbeugendes Mittel aus dem breitgefächerten Sortiment zu nutzen.

Symptome bei Flohbefall

Erste Anzeichen für einen Flohbefall ist der vermehrte Juckreiz. Der Hund kratzt sich sehr häufig und beißt unaufhörlich in sein Fell.
Durch das Kratzen entstehen gerötete und kahle Stellen auf der Haut des Hundes. Besonders oft sammeln sich die kleinen Plagegeister hinter den Ohren und verbreiten sich innerhalb kürzester Zeit.
Die rötlich-braunen Blutsauger sind meist nicht größer als 5 Millimeter und sind wahre Überlebenskünstler. Sollte bei Ihrem Vierbeiner starken Juckreiz auftreten und die weiteren oben beschriebenen Symptome aufweisen,
so können Sie durch ordentliches Durchbürsten des Fells einen Flohbefall am leichtesten feststellen. Finden Sie nämlich beim Durchkämmen des Tieres schwarzeSchuppen“, handelt es sich vermutlich um Flohkot.
Auch die winzigen weißen Eier, die nicht ein mal einen Millimeter lang sind, geben klare Anzeichen für einen Befall.

Was kann man gegen den Flohbefall tun?

Beugen Sie vor, indem Ihr Liebling ein Flohhalsband trägt oder regelmäßig mit speziellen Mitteln und Tinkturen eingerieben wird.
Hierbei reichen bereits sehr geringe Mengen, die hinter den Ohren und an der Rute verteilt werden. Des Weiteren sollten Sie Ihren Liebling regelmäßig mit einem speziellen Hundekamm durchkämmen.

Bei akuten Flohbefall ist es notwendig, Hundedecke, Kissen, Spielzeug und gegebenenfalls die eigenen Sachen sorgfältig und gründlich zu reinigen. Beachten Sie auch, dass andere Haushaltsgegenstände, wie zum Beispiel der Staubsaugerbeutel entsorgt werden sollte.
Das Fell Ihres Vierbeiners kann mit Shampoos, Pudern, Sprays und Tabletten behandelt werden. Sollte sich dennoch keine Besserung bemerkbar machen,
ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam.

Der Pomeagle

Der Pomeagle ist eine Mischung zwischen dem Pomeranian und dem Beagle.
Ihr Herkunftsland sind die U.S.A. und es handelt sich um eine sehr junge Mischung. Die Hybrid-Rasse ist ein idealer Familienbegleiter, der mit Kindern gut auskommt und die Qualitäten eines Wachhundes besitzt.
Der Pomeagle gewinnt in seinem Heimatland eine stetig wachsende Popularität und hat durch sein Wesen und sein Aussehen großes Potenzial,
um auch in Europa zahlreiche Hundeliebhaber begeistern zu können.

Aussehen:

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Je nachdem, ob die Gene des Beagles oder des Pomeraniars stärker durchkommen, ähnelt das Aussehen des Pomeagles mehr der einen oder der anderen Rasse. Meistens ist der Körperbau gestreckt und stämmig und die Rute und die Beine des Hundes sind eher lang. Der Kopf des Pomeagles ähnelt häufig dem des Beagles, wobei die Ohren kleiner sind und aufgestellt werden können.
Das Fell ist meistens mittellang und bei der Fellfarbe können die Muster des Beagles übernommen werden.
Mit einer Größe von bis zu 28cm und einem Gewicht von bis zu 10kg, gehört er zu den Kleinhunden.

Wesen:

Man könnte die Pomeagles auch als kleine Intelligenzbestien bezeichnen, die familienfreundliche und aktive Begleiter sind.
Des Weiteren verfügen sie über gute Ambitionen als Wachhunde und haben dementsprechend auch große Tendenzen zur Bellfreudigkeit.
Mit anderen Hunden verstehen sich die Pomeagles auf Anhieb und sie haben besonders großen Spaß am Lernen.
Sollten Sie Interesse an dieser Hybrid-Rasse haben, so sollten Sie bedenken, dass besonders Mischlinge individuelle Hunde sind, die einen einzigartigen Charakter aufweisen. Sie können aber davon ausgehen, dass Sie sich bei der Anschaffung eines Pomeagles ein kleines loyales Energiebündel in’s Haus holen.

Haltung & Erziehung:

Wie jeder andere Hund, benötigt auch der Pomeagle eine konsequente und liebevoll Erziehung. Durch seine hohe Intelligenz braucht er darüber hinaus auch ein hohes Maß an Beschäftigung,
die ihn nicht nur körperlich, sondern auch geistig fordert.
Powern Sie Ihr kleines Energiebündel regelmäßig durch Agility oder ausgiebige Spaziergänge aus. Auch Inliner- oder Fahrradtouren macht der Pomeagle gerne mit. Bezogen auf die Haltung ist der Pomeagle ein sehr pflegeleichter Hund. Gelegentliches Bürsten, regelmäßige Kontrolle der Augen und Ohren,
gegebenenfalls Krallen schneiden und ein paar Besuche beim Tierarzt gehören wie bei jedem anderen Hund auch zum täglichen Prozedere.
Mit einer Lebenserwartung von 13 bis 15 Jahren, ist der Pomeagle grundsätzlich ein vitaler und lebensfreudiger Hund.

Der Cheagle

701554_16715962Bei dem Cheagle handelt es sich um eine Kreuzung zwischen dem Beagle und dem Chihuahua. Diese Hybrid-Rasse ist vor allem in den U.S.A und Großbritannien weit verbreitet und genießt eine immer größer werdende Fangemeinde. Jedoch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass auch viele Kritiker dem wachsenden „Designer-Hunden“-Trend skeptisch entgegensehen und immer wieder berechtigte Zweifel laut werden lassen.
Trotz all dem genießt der Cheagle einen durchaus positiven Ruf und ist mittlerweile auch nach Europa gelangt.

Aussehen:

Der Cheagle ist ist kleiner als ein Beagle und größer als ein Chihuahua.
Mit einem Gewicht von bis zu sieben Kilogramm und seiner häufigen großen Ähnlichkeit mit ihren kleinen Verwandten. Doch kommt der Einschlag vom berühmten großen Verwandten durch und so kann das Äußere besonders in der Fellgebung dem Beagle ähneln.
Die Ohren sind kleiner als beim Chihuahua und ähneln mehr den Schlappohren des Beagles. 
Jedoch sind sie in der Lage ihre Ohren aufzustellen.
Die Augen sind meistens braun und haben große Ähnlichkeiten mit denen ihres großen Verwandten. Typisch für den Cheagle ist darüber hinaus auch der Überbiss, welcher manchmal problematisch werden kann.
Es ist daher ratsam, regelmäßige Zahnkontrollen durchführen zu lassen.

Wesen:

Die Mischung aus einem Jagd- und Begleithund sollte keinesfalls unterschätzt werden. Denn es kann gut möglich sein, dass Sie einen eifersüchtigen und dickköpfigen Gefährten zukünftig im Haus haben, der gerne mal seinen Jagdtrieb auslebt.
Andererseits kann bei einer sorgfältigen Auswahl der Elterntiere ein charakterstarker, selbstbewusster und intelligenter Hund rauskommen, der sich durchaus in die Familie integrieren kann und mit seinem freundlichen Wesen überzeugt. Fest steht, dass verschiedene Wesenszüge möglich sind und Sie vor dem Kauf den Welpen sorgfältig beobachten sollten.
Der Cheagle kann dann durchaus für Anfänger geeignet sein, wobei der kleine Hitzkopf manchmal aggressiv beim Spielen werden kann.
Jedoch beruhigt er sich schnell wieder.

Haltung & Erziehung:

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Cheagles sind sehr pflegeleicht.
Zwei mal täglich füttern, mittellange Spaziergänge und gelegentliche Fellpflege reichen bei diesen kleinen Gefährten vollkommen aus.
Bei kühleren Temperaturen sollten Sie Ihrem Liebling einen Hundemantel rüberziehen, da sie sich ansonsten schnell unterkühlen.
Besonders wichtig ist es, dass Sie ihn liebevoll und dennoch konsequent erziehen, da es andernfalls gut möglich ist, dass Ihr Cheagle Ihnen auf der Nase rumtanzt. Nichtsdestotrotz wird aber eine konsequente Erziehung bei jeder Hunderasse gefordert.
Seien Sie daher nicht entmutigt, wenn Ihnen der kleine Dickschädel mal über den Kopf wächst.

Läufigkeit beim Beagle

Wenn die Beagle-Hündin das erste mal läufig wird..

968609_66214448Bei jeder Beagle-Dame ist es früher oder später mal soweit.
Die Hündin wird das erste mal läufig. Meistens geschieht dies im ersten Lebensjahr des Hundes. Häufig zwischen dem 6. und 12. Monat.
Seien Sie jedoch unbesorgt, wenn Ihre Hündin noch nicht läufig gewesen ist. Je nach Rasse, Größe, Haltung oder den Genen, kann dieser Prozess unterschiedlich früh oder spät einsetzen.
Die Dauer und Intensität der „Hitze“ sind bei jeder Hündin verschieden.
Generell lässt sich aber diese aber in vier Phasen einteilen.

Proöstrus (Vorbrunst)
Während der ersten Phase schwillt die Vulva der Hündin an und erste Blutungen treten auf. Die Mengen sind unterschiedlich und jetzt beginnt die Dame interessant für andere Rüden zu werden. Bei Annäherungen reagiert diese jedoch meist gereizt und geht in die Abwehrhaltung und schnappt sogar manchmal nach besonders hartnäckigen Verehrern.
Während der Vorturnst ist die Hündin nicht fruchtbar. Dennoch sollten Sie bei Spaziergängen und Ausflügen in’s Freie andere Hunde, vor allem Rüden, meiden. Freundliche Hündinnen und Welpen sind jedoch als Spielgefährten ungefährlich. Durchschnittlich dauert dieser Zustand neun Tage an. Jedoch können es auch durchaus 3 bis 17 Tagen werden.

Östrus (Brunst)
In dieser Phase sollten Sie besonders vorsichtig sein, wenn Sie keinen Nachwuchs haben wollen.
Die Hündin ist zu diesem Zeitpunkt deckbereit und bleibt stehen, sobald sich ein Verehrer nähert. Indem sie die Rute zur Seite stellt, signalisiert sie ihm, dass sie bereit ist. Die Standhitze dauert in der Regel 9 Tage. Aber auch 3 bis 21 Tage sind möglich.
Ihr Ausfluss ist zum gegenwärtigen Punkt wässrig, ja sogar etwas schleimig.

Metöstrus (Nachbrunst)
Inzwischen klingen die Symptome ab und die Vulva der Hündin schwillt ab.
Der Hormonhaushalt normalisiert sich, jedoch führt dies manchmal zu Scheinschwangerschaften.

Anöstrus
Hierbei handelt es sich um die Ruhephase, bei der sich der Zyklus auf die nächste Läufigkeit der Hündin vorbereitet.

Prinzipiell ist die Läufigkeit der Hündin ein ganz normaler Prozess, der nicht unbedingt durch Kastration verhindert werden muss.
Blutungen werden meisten von dem Tier selbst gereinigt und Tropfen, die auf den Boden gelangen, putzen sie selbst weg.
Sollten Sie jedoch beispielsweise Teppichböden haben, so empfiehlt sich ein Schutzhöschen, an welches Sie jedoch Ihre Dame langsam gewöhnen sollten.
Meistens reicht es jedoch vollkommen aus, wenn man ausrangierte Wäsche auf die Hundedecke legt.

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Erbrechen beim Beagle

Wenn der Beagle erbrechen muss…

BeagleIn der Regel ist das Erbrechen beim Hund ein gewollter Reflex, bei welchem Giftstoffe oder Fremdkörper entfernt werden.
Andererseits ist es auch eine Verhaltensweise, die bereits von den Wölfen stammt und mit welcher der Nachwuchs gefüttert wird.
Sie sollten daher das Erbrechen Ihres Beagles nicht mit Tabletten oder anderen Medikamenten verhindern, da es ein natürlicher und durchaus gewollter Reflex ist.

Häufig sind erste Anzeichen für das Erbrechen des Hundes sind wiederholtes Schlucken und Schmatzen, begleitet von unruhigem Umhergelaufe.
Ebenfalls können Sie bei genauer Betrachtung einen vermehrten Speichelfluss bei Ihrem Beagle feststellen. Dieser wird kontinuierlich runtergeschluckt, um den sauren Mageninhalt (die Magensäure des Hundes ist sieben mal saurer, als die des Menschen) zu neutralisieren. Sie sollten daher das Runterschlucken Ihres Hundes keinesfalls versuchen zu unterbinden oder zu verhindern. Folgend beginnt der Beagle mit dem Würgen, wobei seine Bauchmuskulatur und das Zwerchfell zusammengezogen werden.

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Es entsteht ein Unterdruck, bei dem der Mageninhalt hinaus befördert wird.
Durch das Erbrechen ist der Kehlkopf des Beagles geschlossen und er atmet nicht, damit kein Erbrochenes eingeatmet werden kann.
Seien Sie keinesfalls besorgt, wenn Ihr Hund anfängt nach dem Vorgang heftig zu schlucken und zu lecken. Es ist auch möglich, dass er erneut erbricht.
Durch die Häufigkeit, die zeitlichen Abstände und Heftigkeit können Sie unterscheiden, ob es sich bei Ihrem Beagle um eine „einfache“ Magenverstimmung oder um eine ernsthafte Erkrankung handelt. Beobachten Sie diese daher sorgfältig und sollten Sie Unregelmäßigkeiten (Blut im Erbrochenen) bemerken, suchen Sie einen Tierarzt auf.

Der Bocker

820063_93786162Der Bocker ist eine Mischung zwischen dem Beagle und dem Cocker Spaniel.
Momentan zählt er nicht zu einer eigenständigen Rasse und wird daher als Mischling angesehen.  Beide Hunde wurden in Meuten gehalten und agierten als Jagdhunde.
Doch während der Beagle besonders durch seine Dickköpfigkeit und seine Verfressenheit auffällt, ist der Cocker-Spaniel bekannt für seine Bellfreudigkeit und seinen Eigensinn.
Kann daher eine Kreuzung beider Hunderasse überhaupt “gelingen“?
Schaut man im Internet nach Erfahrungsberichten von Bocker-Besitzern, so sind viele begeisterte Stimmen dabei, welche die Loyalität und Gelehrsamkeit der Hunde loben.
Das Fell sei pflegeleichter und häufig sei die Sturheit kaum bis gar nicht ausgeprägt. Natürlich muss man bei den Beagle-Cocker-Mischlingen beachten, dass verschiedene Variationen bei einer Kreuzung entstehen können.
Dabei ist nicht nur das Aussehen, sondern auch der Charakter gemeint.
So ist ein treuer, intelligenter und aufgeweckter Bocker genauso möglich, wie ein sturer und eigensinniger Gefährte. Es gibt daher keine Garantie, dass bei einer Kreuzung beider Rassen, ein „idealer“ Bocker herauskommt.

Aussehen:

Das Aussehen des Bockers ist ist von den Elterntieren
(und deren Vorfahren) abhängig. Es lässt sich aber allgemein sagen, dass diese Hunde – anders, als ihre Cocker-Verwandten – ein kürzeres und pflegeleichteres Fell besitzen.
Die Farbe kann variieren, da Beagle meist ein tricolores Fell besitzt.
In puncto Größe, beträgt die Widerristhöhe zwischen 35 – 45 cm.
Hinsichtlich des Gewichts können Bocker zwischen 12 und 20 kg wiegen.

Wesen & Charakter:

Im Idealfall kann der Bocker ein intelligenter, gelehriger und kinderlieber Hund sein. Er ist aktiv und treu und besitzt ein freundliches Wesen.
Diese Hunderasse eignet sich daher zu einem angenehmen Familienhund, der aber eher mit größeren Kindern alleine gelassen werden sollte.

Erziehung:

Bei der Erziehung eines Bocker-Welpen ist es besonders wichtig, seiner gelegentlich auftretenden Sturheit und Eigensinnigkeit  entgegenzuwirken. Auch muss der Jagdtrieb trainiert werden, damit der Bocker bei Spaziergängen nicht wegläuft. Hierfür ist es nützlich, Leckereien mitzunehmen, die Ihren Bocker wieder anlocken. Zusammenfassend kann man aber sagen, dass der Mischling eine liebevolle und dennoch konsequente Erziehung benötigt, wie jeder andere Hund auch.

 

Der Puggle

 

Puggle Welpe

Der Puggle ist eine Kreuzung zwischen einem Beagle-Weibchen und einem Mops-Rüden. Dieser Mix stammt aus Wisconsin. Es ist umstritten, ob es sich um eine Rasse handelt, weshalb der Puggle auch nicht überall als eigenständige Rasse anerkannt wird.  Seit den 80-er Jahren wird er gezüchtet und gilt heute zu den „Designerhunden“.


Aussehen: 

Puggles haben meistens eine Größe von 30 bis 45 cm und ein Gewicht von bis zu 15 kg. Die Fellfarbe kann variieren, wobei die Welpen im ersten Wurf häufig beige sind. Jedoch sind auch schwarze oder mehrfarbige Puggles möglich, wobei diese dann stark an die Fellgebung des Beagles erinnern. Das Gesicht weist die Merkmale beider Rassen auf. Einerseits die langen Schlappohren und die verlängerte Schnauze und andererseits die vielen Runzeln. Der Körperbau ist stämmig und der Schwanz oft gekringelt.

 

Charakter: 

Der Puggle eignet sich problemlos zum Familienhund. Er ist nicht nur intelligent, aufgeweckt und gesellig, sondern auch verspielt und dickköpfig. In manchen Fällen kann der Jagdtrieb des Beagles im Wesen des Puggles widergespiegelt werden, jedoch ist dies eher selten der Fall. Mit Kindern und anderen Hunden versteht er sich bei konsequenter Sozialisierung problemlos. Bedenken Sie bei der Anschaffung, dass auch dieser Mix viel Aufmerksamkeit, Geduld, Liebe und Konsequenz benötigt, um zu einem sozialisierten Hund heranzuwachsen. Seine größte Schwäche ist die Verfressenheit, die Sie sich zu Nutzen machen können.

Gesundheit:

Puggles haben eine Lebenserwartung von 10 bis 15 Jahren. Durch die vom Beagle verlängerte Schnauze können sie freier atmen, wobei das Schnarchen und das „Reverse Sneezing“ (Rückwärtsniesen) nicht vermieden werden kann. Augenkrankheiten, Epilepsie und Hüftprobleme treten bei Puggles gelegentlich auf. Durch sorgfältige Auswahl bei der Zucht kann dieses Risiko zwar reduziert, aber nicht verhindert werden. Zudem sind manche Mischlinge hitzeempfindlich, was auf den Mops zurückzuführen ist.

 

Pflege: 

Durch das kurze, glänzende Fell reicht gelegentliches Bürsten vollkommen aus. Zusätzlich sollte man das regelmäßige Zähne putzen, Krallen schneiden und Ohren säubern nicht vergessen. Jedoch gehört dies zu der Pflege jedes Hundes.

Die richtige Pflege

„Nur ein gesunder Hund, ist auch ein glücklicher Hund!“ Diese Aussage können Hundebesitzer zweifellos bestätigen. Doch was kommt auf einen zukünftigen Beaglebesitzer in puncto Pflege zu? Im Folgenden erhalten Sie Informationen zu den notwendigsten Maßnahmen, die die Gesundheit und Vitalität Ihres Beagles unterstützen.

Saubere Ohren:

Wichtig ist, dass Sie die Ohren Ihres Lieblings regelmäßig mit einem nassen, lauwarmen Waschlappen oder Kosmetiktuch reinigen. Benutzen Sie keine Wattestäbchen, die Sie in den Gehörgang des Hundes einführen. Es kann zu Verletzungen des Gehörgangs führen! Bei unangenehmen Geruch und häufigen Kratzen sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, der sich die Ohren Ihres Lieblings anschaut.  Dort kann auch eine professionelle Reinigung durchgeführt werden.

Krallen schneiden:

Achten Sie auf die Krallen Ihres Hundes. Normalerweise nutzt er diese bei seiner Bewegungsfreude ab. Ab und zu sollten Sie aber die Wolfskralle kürzen. Üben Sie den Umgang mit der Krallenzange und gewöhnen Sie Ihren Liebling an das Instrument, damit sich das Schneiden nicht zu einer Prozedur entwickelt.

Zähneputzen:

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Zu einem vitalen Hund gehört auch ein gesundes Gebiss. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Liebling von Anfang an eine konsequente Zahnhygiene erfährt. Neben dem Herumkauen auf Hartgummispielzeug und Kauchknochen, die das Gebiss nebenbei reinigen, ist auch das Zähneputzen eine wichtige Aufgabe, die in regelmäßigen Abständen verrichtet werden sollte.
Für Welpen gibt es spezielle Fingerlinge aus Microfaser. Sobald Ihr Liebling älter geworden ist, nehmen Sie eine spezielle Hundezahnbürste mit weichen Borsten. Zum Putzen benutzen Sie eine Zahnpasta für Hunde. Niemals Zahncremes für Menschen verwenden! Diese können Ihrem Hund schaden. Darüber hinaus sind Zahnpasten für Vierbeiner angenehm, da es sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Geflügel oder Rind zu kaufen gibt. Wiederholen Sie den Vorgang des Putzens in geregelten Intervallen. Seien sie behutsam und belohnen Sie Ihren Liebling zum Schluss mit einer zahnfreundlichen Leckerei.

Beagle Pflege

Der Beagle und seine Verwandtschaft

Der Beagle-Harrier:

Beagle-Harrier

Zu der Verwandtschaft des Beagles zählt der Beagle-Harrier. Die aus dem 19. Jahrhundert stammende Kreuzung hat ihren Ursprung in Frankreich. Ziel war es, einen Jagdhund zu kreieren, der die Instinkte und Fähigkeiten des Beagles besaß, ihn jedoch in der Größe überragte, damit er auch von einem Pferd aus geführt werden konnte. Somit eignete sich der Harrier ideal für die Zucht. Genauso wie der Beagle, wurde der Mix in Meuten gehalten und für die Jagd eingesetzt. Somit gibt es nicht nur äußerliche Ähnlichkeiten zwischen den beiden Rassen, sondern auch im Wesen.

Aussehen:

Der Beagle-Harrier besitzt eine Widerristhöhe von 45 bis 50cm und hat im Normalfall ein Gewicht von 20 bis zu 25kg. Die Fellfarbe gleicht der des Beagles und ist immer mehrfarbig. Die Statur weist Ähnlichkeiten zu dem „großen Bruder“ auf, da der Mix ebenfalls einen kompakten und robusten Körperbau hat, wobei sich behaupten lässt, dass der Beagle-Harrier muskulöser ist. Zusätzlich hat der Mix mittelmäßig lange Ohren, die eine gewisse V-Förmigkeit aufweisen und eine mittellange Rute, die aufrecht getragen wird.

Wesen und Charakter:

Der Beagle-Harrier ist einerseits ein ruhiger und ausgeglichener Gefährte, der aber auch andererseits lebhaft und unerschrocken sein kann. Seine Funktion als Jagdhund mit dem ausgeprägten Geruchssinn und dem starken Ehrgeiz, prägt ihn bis in die heutige Zeit. Genauso wie sein Verwandter, eignet sich der Beagle-Harrier problemlos zum Familienhund, der sich gut mit Kindern und anderen Hunden verträgt.

Erziehung:

Die Erziehung des Beagle-Harriers ist abhängig von dessen Verwendungszweck. Man kann ihn entweder für die Rotwild- und Hasenjagd ausbilden und ihn sogar auf Wildschweine ansetzen oder ihn als sanften Familienhund halten. In beiden Fällen ist es jedoch notwendig, konsequent und liebevoll zu sein. Darüber hinaus benötigt er auch viel Bewegung und Denkaufgaben, die ihn nicht nur physisch, sondern auch psychisch fordern. Damit sich Ihr Beagle-Harrier mit Kindern und Hunden verträgt, ist eine frühzeitige Sozialisierung erforderlich.

Krankheiten:

Durch die Zucht konnten Krankheiten, die für den Beagle als typisch gelten herausgezüchtet werden. Jedoch neigt diese Hunderasse genauso zu übermäßigen Fressen wie sein Verwandter. Gelegentlich treten Hüftdysplasien auf. Ansonsten gilt der Beagle-Harrier mit seiner bis zu zwölfjährigen Lebenserwartung zu einer gesunden Hunderasse.

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