Richtige Ernährung

Damit der Beagle nicht als kleines Pummelchen endet, sollte man auf eine geregelte, kalorienarme und ausgewogene Ernährung achten. Ob Trocken- oder Nassfutter- zweimal am Tag sollte man dem Hund etwas zu fressen anbieten. Täglich frisches Trinkwasser darf natürlich auch nicht fehlen.

Um die Zähne zu pflegen, gibt es verschiedene Kauknochen, die sogar auch Zahnstein vorbeugen können. Auch Leckerlis sind bei den Hunden gerne gesehen, jedoch sollten sie wie die Kauknochen auch nur in Maßen gefüttert werden und zu der eingeplanten Tagesration mit eingerechnet werden.

Gerade kastrierte Hunde neigen oft zu übermäßigen Fettpolstern. Hier kann mageres Essen wie gekochtes Gemüse, Hähnchenfleisch und Reis eine Futtermahlzeit ersetzen. Auch Möhren zwischendurch können die oft zuckerhaltigen Hundeleckerchen auf gesunde Art und Weise ersetzen.

Die richtige Ernährung unterstützt das Wachstum, die Aktivität und die Fitness des Beagles. Gleichzeitig ist sie Voraussetzung für ein gesundes und langes Leben. Eine gesunde Mischung aus Fleischmahlzeiten und Trockenfutter und zwischendurch Pansen, Rindersehne oder Dörrfleisch sind da nicht verkehrt. Trotzdem muss für jeden Beagle eine individuelle Mischung des Futters gefunden werden, denn ein Junghund hat andere Bedürfnisse als ein ausgewachsener Hund.

Wichtig bei der Ernährung ist, dass der Beagle immer zur selben Zeit gefüttert wird, denn mit einem geregelten Tagesablauf fühlt er sich wohl und das Betteln kann so eingedämmt werden. Der Beagle mag es, sein Futter in Ruhe zu genießen und anschließend ein Schläfchen zu halten. Um unnötige Krankheiten zu vermeiden, waschen Sie den Napf nach jedem Essen aus.

Verzichten Sie auf das Füttern aus dem Kühlschrank. Das Futter sollte immer Raumtemperatur haben, ansonsten kann es zu Magenreizungen kommen. Auch das Füttern bei Tisch sollte vermieden werden, denn sonst wird der Beagle mit hoher Wahrscheinlichkeit zum lästigen Bettler. Absolut tabu für den Beagle sind Knochen, die splittern können, rohes Fleisch, Hülsenfrüchte, Kohl, geräucherte und gewürzte Nahrungsmittel sowie Süßigkeiten aller Art, besonders Schokolade. Der enthaltene Stoff Theobromin greift das zentrale Nervensystem an. Die Symptome können Erbrechen, Durchfall, Hecheln, erhöhter Durst sein, aber auch Krämpfe und ein erhöhter Puls und treten nach vier bis 15 Stunden auf. Theobromin ist Bestandteil der Kakaobohne, daher gilt: Je höher der Kakaoanteil, desto mehr Theobromin ist enthalten.