Erbrechen beim Beagle

Wenn der Beagle erbrechen muss…

BeagleIn der Regel ist das Erbrechen beim Hund ein gewollter Reflex, bei welchem Giftstoffe oder Fremdkörper entfernt werden.
Andererseits ist es auch eine Verhaltensweise, die bereits von den Wölfen stammt und mit welcher der Nachwuchs gefüttert wird.
Sie sollten daher das Erbrechen Ihres Beagles nicht mit Tabletten oder anderen Medikamenten verhindern, da es ein natürlicher und durchaus gewollter Reflex ist.

Häufig sind erste Anzeichen für das Erbrechen des Hundes sind wiederholtes Schlucken und Schmatzen, begleitet von unruhigem Umhergelaufe.
Ebenfalls können Sie bei genauer Betrachtung einen vermehrten Speichelfluss bei Ihrem Beagle feststellen. Dieser wird kontinuierlich runtergeschluckt, um den sauren Mageninhalt (die Magensäure des Hundes ist sieben mal saurer, als die des Menschen) zu neutralisieren. Sie sollten daher das Runterschlucken Ihres Hundes keinesfalls versuchen zu unterbinden oder zu verhindern. Folgend beginnt der Beagle mit dem Würgen, wobei seine Bauchmuskulatur und das Zwerchfell zusammengezogen werden.
Es entsteht ein Unterdruck, bei dem der Mageninhalt hinaus befördert wird.
Durch das Erbrechen ist der Kehlkopf des Beagles geschlossen und er atmet nicht, damit kein Erbrochenes eingeatmet werden kann.
Seien Sie keinesfalls besorgt, wenn Ihr Hund anfängt nach dem Vorgang heftig zu schlucken und zu lecken. Es ist auch möglich, dass er erneut erbricht.
Durch die Häufigkeit, die zeitlichen Abstände und Heftigkeit können Sie unterscheiden, ob es sich bei Ihrem Beagle um eine „einfache“ Magenverstimmung oder um eine ernsthafte Erkrankung handelt. Beobachten Sie diese daher sorgfältig und sollten Sie Unregelmäßigkeiten (Blut im Erbrochenen) bemerken, suchen Sie einen Tierarzt auf.