Der Hundefloh

791364_73462758Der Hundefloh, auch Ctenocephalides canis genannt, ist nicht nur für den Vierbeiner eine furchtbar lästige Plage. Die Blutsauger fühlen sich zwar auf dem Hundefell heimisch, können aber kurzfristig auf Katzen oder Menschen überleben. Vorbeugend ist es dementsprechend besonders ratsam, die regelmäßige Fellpflege beim Liebling nicht zu vernachlässigen und gegebenenfalls ein vorbeugendes Mittel aus dem breitgefächerten Sortiment zu nutzen.

Symptome bei Flohbefall

Erste Anzeichen für einen Flohbefall ist der vermehrte Juckreiz. Der Hund kratzt sich sehr häufig und beißt unaufhörlich in sein Fell.
Durch das Kratzen entstehen gerötete und kahle Stellen auf der Haut des Hundes. Besonders oft sammeln sich die kleinen Plagegeister hinter den Ohren und verbreiten sich innerhalb kürzester Zeit.
Die rötlich-braunen Blutsauger sind meist nicht größer als 5 Millimeter und sind wahre Überlebenskünstler. Sollte bei Ihrem Vierbeiner starken Juckreiz auftreten und die weiteren oben beschriebenen Symptome aufweisen,
so können Sie durch ordentliches Durchbürsten des Fells einen Flohbefall am leichtesten feststellen. Finden Sie nämlich beim Durchkämmen des Tieres schwarzeSchuppen“, handelt es sich vermutlich um Flohkot.
Auch die winzigen weißen Eier, die nicht ein mal einen Millimeter lang sind, geben klare Anzeichen für einen Befall.

Was kann man gegen den Flohbefall tun?

Beugen Sie vor, indem Ihr Liebling ein Flohhalsband trägt oder regelmäßig mit speziellen Mitteln und Tinkturen eingerieben wird.
Hierbei reichen bereits sehr geringe Mengen, die hinter den Ohren und an der Rute verteilt werden. Des Weiteren sollten Sie Ihren Liebling regelmäßig mit einem speziellen Hundekamm durchkämmen.

Bei akuten Flohbefall ist es notwendig, Hundedecke, Kissen, Spielzeug und gegebenenfalls die eigenen Sachen sorgfältig und gründlich zu reinigen. Beachten Sie auch, dass andere Haushaltsgegenstände, wie zum Beispiel der Staubsaugerbeutel entsorgt werden sollte.
Das Fell Ihres Vierbeiners kann mit Shampoos, Pudern, Sprays und Tabletten behandelt werden. Sollte sich dennoch keine Besserung bemerkbar machen,
ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam.